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Wetter Kroatien Ende September

Ende September (18.09) führte uns unsere Reise nach Kroatien, genauer gesagt auf einen Campingplatz bei Umag auf der Halbinsel Istrien und später noch auf den Platz Stoja bei Pula.

Abreise am 3. Oktober von Stoja/ Pula.
Während unserer Anreise herrschte durchaus schönes Wetter, als wir unser Ziel gegen Abend erreichten bemerkte ich sogleich daß die Nächte hier sehr kalt sind. Das lang ersehnte Bier nach der Ankunft auf dem Campingstuhl vor dem Wohnwagen zu trinken wurde schon fast zur Härteprüfung. Es wehte ein eisiger Ostwind.
Am nächsten Morgen war es nach wie vor windig und frisch. Gegen 10 Uhr hatte die Sonne aber genügend Kraft um für Wohlbefinden zu sorgen. Sobald sie gegen Abend wieder verschwand war es wieder bitter kalt. An diesem Zustand änderte sich während unseres einwöchigen Aufenthalts nur wenig. Da es schon sehr früh (19-20 h) dunkel und somit kalt wurde, nahmen wir unser Abendessen fast immer im Wohnwagen ein.
Wir hatten wohl ein paar Badetage, als grundsätzliches Strandwetter möchte ich die Wetterlage aber nicht bezeichnen. So kam es, daß wir mit dem Gedanken spielten weiter in den Süden zu fahren um noch etwas mehr Sommer ab zu bekommen.
Telefonate mit entfernten Campingplätzen wie z.B. Split sorgten zunächst aber für Ernüchterung, da man uns von dort ebenfalls starken Wind bestätigte. Besseres Wetter versprach man uns dann aber während eines Anrufes in Pula, dem südwestlichsten Zipfel Istriens. Hier gäbe es scheinbar keinen Bora. Wir glaubten der Verheißung und machten uns mit Sack und Pack auf den Weg ins 80km entfernte Pula und wurden trotz einiger Bedenken nicht enttäuscht.

Es war schon spät (22 h) als wir den Campingplatz Stoja in Pula erreichten und fühlten uns wie in einer anderen Welt. Es war Nacht, es war warm, es war windstill und wir genossen den duftenden Pinienwald trotz der späten Stund nur im T-Shirt.
In Pula war es bis zu unserer Abreise am 3.10. spätsommerlich warm.

Nach einem Blick in die Landkarte erklärte ich mir den enormen Wetterunterschied mit der geographischen Lage Pulas. Nach Aussagen Einheimischer soll der Bora Wind die kalte Luft aus dem Gebirge herantragen. Da Pula im äußersten Südwesten Istriens doch schon recht weit von den Bergen entfernt liegt, glaube ich daß sich der Bora dort nicht so stark auswirkt.

Wie gesagt handelt es sich hierbei aber nur um meine Interpretation. Ich habe mir aber seither Google so eingerichtet, daß mir bei jedem Besuch zunächst das Wetter in Split und in Pula angezeigt wird. Meinen jetzt 8- monatigen Beobachtungen zufolge ist das Wetter in Pula zu mindestens 80% besser als in Split. Man muss also nicht unbedingt ganz so weit in den Süden fahren.

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